Über uns

Die SingAkademie Niedersachsen ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der sich als eine Gesellschaft zur Förderung und Durchführung musikalisch-kultureller Projekte versteht. Sie hat zur Zeit etwa 60 fördernde Mitglieder.

Die SingAkademie Niedersachsen ist kein Chor im herkömmlichen Sinn. Die Mitwirkenden kommen projektbezogen zusammen. Die Teilnahme ist offen und wird bundesweit ausgeschrieben, wobei unter anderem der amj (Arbeitskreis Musik in der Jugend) ein bewährter Kooperationspartner ist. Das dabei angewandte Kurssystem versteht die SingAkademie Niedersachsen auch als eine kulturelle Maßnahme der Erwachsenen- und Jugendbildung, verbunden mit künstlerischem Anspruch. An den Kurstagen steht eine intensive Probenarbeit im Vordergrund, verbunden mit professioneller stimmbildnerischer Arbeit und kurzen Vorträgen über das zu erarbeitende Werk. Das Ziel dieser Arbeit ist es, in Konzerten oder szenisch-musikalischen Veranstaltungen das Erarbeitete der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu führt die SingAkademie Niedersachsen alle notwendigen organisatorischen und finanziellen Maßnahmen durch, die für solche kulturellen Projekte notwendig sind.

Bewusst nimmt sie Elemente der Singakademie-Bewegung auf, die seit dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts kultureller Ausdruck der bürgerlichen Emanzipationsprozesses ist. Die in dieser Zeit entstandenen Singakademien und Musikvereine hatten nicht nur musikalisch-künstlerische Vorhaben zum Ziel, sondern auch die Förderung allgemeiner kultureller Fortbildung und menschlicher Gemeinschaft. Die SingAkademie Niedersachsen weiß sich dieser Tradition verbunden und setzt sie unter den Bedingungen unserer Zeit auf vielfältige Weise um.

SYMPHONISCHE CHORPROJEKTE:

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 Chören und interessierten Chorgruppen wird ebenso wie Einzelinteressenten angeboten, gemeinsam eins der größeren symphonischen Chorwerke der Musikliteratur zu erarbeiten und aufzuführen. Projektvorhaben waren u.a. „Carmina Burana“ von Orff, „Ein deutsches Requiem“ von Brahms, „Die erste Walpurgisnacht“ und „Paulus“ von Mendelssohn, „Die Schöpfung“ von Haydn, „Der Rose Pilgerfahrt“ von Schumann und vieles andere mehr.

 

KAMMERCHOR DER SINGAKADEMIE NIEDERSACHSEN:

 

In Zusammenarbeit mit teilweise auch spezialisierten Kammerorchestern werden oratorische und andere Werke erarbeitet, bei denen im Sinne heutiger Aufführungspraxis eine kleiner qualifizierter Kammerchor sinnvoll erscheint. Zum Teil haben sich dabei auch internationale Kooperationsprojekte angeboten. Auf diese Weise wurden Werke wie „Johannespassion“, „Matthäuspassion“, „Weihnachtsoratorium“ von Bach, „Requiem“ von Mozart, „Messias“ von Händel, „Dido und Änäas“ von Purcell, „Musikalische Exquien“ von Schütz, „A feast of English music“, „Singen mit Bach“, „Singe mit Goethe“ und vieles andere mehr realisiert.

 

MULTIMADIALE PROJEKTE:

Im Sinne ihrer Zielsetzung führt die SingAkademie Niedersachsenauch Projekte durch, bei denen versucht wird, Musik, Malerei, Theater und andere künstlerische Medien zu einem Vorhaben zusammen zu führen. Auf diese Weise entstand z.B. das Projekt „Re-Aktionen“ zusammen mit dem Düsseldorfer Maler Bruno Stane-Grill und dem HAU-Theater Frankfurt zum Thema „Tod – Leben – Hoffnung“ oder die Collage „Requiem für zwei Liebende“ von Heidrun Heinke zum fünfzigjährigen Gedenken an das Ende des Weltkrieges, mit dem die SingAkademie Niedersachsen auch im Auswärtigen Amt in Bonn gastierte. Zu erwähnen ist auch die szenische Produktion von „Dido und Änäas“ von Purcell im Rahmen der Schlosskonzerte Gartow. Dazu gehören aber auch Vorhaben wie „Heideröslein – Total“, „50 Jahre danach – Erinnerungen an den deutschen Überfall auf die UdSSR“, „So sein wie die Menschen – der Traum einer Rose (Der Rose Pilgerfahrt von Schumann)“ und jährlich zum 30. April die „Symphonische bzw. Konzertante Walpurgisnacht“ in der Kaiserpfalz Goslar, bei der Werke wie „Peer Gynt“ von Grieg/Ibsen oder „Elfenkönig“ von Gade oder auch „Ein Sommernachtstraum“ von Mendelssohn in szenischer Weise aufgeführt wurden.

INTERNATIONALE KONTAKTE:

Die SingAkademie Niedersachsen hat sich immer wieder erfolgreich um Kooperationen mit Orchestern und Chören aus dem europäischen Ausland bemüht. So sind Verbindungen u.a. nach Paris, London, Kopenhagen, Lodz, Teplice, Prag, Sarajevo, Italien und Namibia entstanden.

 

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