2012

MUSIKALISCHER HEXENRITT

29. April 18 Uhr Citykirche Hildesheim
30. April 20 Uhr Kaiserpfalz Goslar
Symphonischen Walpurgisnacht

Hexen satteln an Walpurgis ihren Besen, Partyfans tanzen in den Mai – und Musikfreunde haben die Chance zu einem konzertanten Walpurgiserlebnis in der Citykirche St. Jakobi Hildesheim und in der Kaiserpfalz Goslar. In Hildesheim steigt das Musik-Event am Sonntag, den 29. April um 18.00 Uhr. In Goslar geht es am Montag, den 30. April um 20.00 Uhr los.

Zu beiden Konzerten gibt es jeweils eine halbe Stunde vor Beginn eine Einführung durch die renommierte Kulturjournalistin Verena Großkreutz (Stuttgart).

Gemeinsam mit der Städtischen Cantorei Lüneburg, der Jungen SingAkademie und Solisten gestaltet die SingAkademie einen Abend mit funkensprühenden Klangerlebnissen. Am Klavier begleitet der Pianist Rainer Abraham, sekundiert von Kai Altendorf an den Pauken. Zur Eröffnung erklingt der Eingangschor aus Joseph Haydns „Jahreszeiten“. Ein musikalischer Mummenschanz steht mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Erste Walpurgisnacht“ auf dem Programm, heiter wird es hingegen bei Franz Schuberts „Ständchen“. Einen jazzig glitzernden Kontrast bilden Auszüge aus Leonard Bernsteins „Mass“, die die Junge SingAkademie mit szenisch-tänzerischen Elementen anreichert. Die Choreografie dabei hat der international erfolgreiche Tänzer und Regisseur Michael Kemper, die musikalische Gesamtleitung des Abends liegt in den Händen von Claus-Ulrich Heinke. Als Solisten sind Uta Grunewald (Alt), Wilhelm Adam (Tenor) und Timothy Sharp (Bariton) mit von der Partie.

http://www.youtube.com/watch?v=cNwSTHBkh0A

http://www.youtube.com/watch?v=XC3eADrsTfY&feature=related

Die Ausschreibung

20 JAHRE SYMPHONISCHE WALPURGISNACHT
29. April 18 Uhr – St. Jakobikirche Hildesheim
30. April 20 Uhr ‐ Kaiserpfalz Goslar

Dazu gibt es drei Vorbereitungs‐Workshops:
14./15. Januar, 11./12. Februar, 24./25. März

Ort:
Leestersaal der Musikschule Hildesheim
samstags von 10‐19 Uhr und sonntags von 10‐16 Uhr.

Das SingAkademie‐Team bietet
inhaltliche Einführung in Text und Musik,
intensive professionelle Stimmbildung,
ausführliche musikalische Probenarbeit.

Die Kosten für die drei Wochenenden betragen für Mitglieder 90 Euro, für Nichtmitglieder 120 Euro.
Jugendliche, Auszubildende und Studierende nehmen kostenfrei teil.

Anmeldeschluss für dieses Projekt ist der 31. Dezember
Jetzt anmelden!!!
anmeldung@singakademie-niedersachsen.de
oder
Christina Boosmann , Ohlhofbreite 7, D‐38642Goslar

Das Formular dazu… [49 KB]

MASS von LEONARD BERNSTEIN

Großprojekt 2011/2012: Leonard Bernstein „MASS“

Seit vielen Jahren träumt Claus-Ulrich Heinke davon, eins der bedeutendsten Werke von L. Bernstein auf die Bühne zu bringen: „MASS“.
Die Uraufführung war am 8.September 1971 zur Eröffnung des John F. Kennedy–Center for
the Performing Arts in Washington D.C.
Leonard Bernstein wollte mit „MASS” ein religiöses Werk schreiben, es ist nach den
Vorgaben einer christlichen Messe konzipiert und behandelt die Krise des Glaubens als
zentrale Krise des Jahrhunderts. Kirchlicher und symphonischer Stil mischen sich dabei mit Rockmusik, die sonst so säuberlich eingehaltene Trennung von so genannter E- und U-Musik wird aufgehoben, genau wie sakrale Texte und aufsässige Kritik miteinander
abwechseln.
Bei der Aufführung arbeiten zusammen: klassischer gemischter Chor, Kammerorchester,
Rockband, Pop singende Tänzer, ein Celebrant (klassisch und Pop), Rock- und Bluessänger, Knabe u.a. Vom Komponisten selbst wurde dieses Werk als „Theaterstück für Sänger, Schauspieler und Instrumentalisten” bezeichnet.
Volkstümliches und Symphonisches, Musica viva und Rock werden miteinander vermischt, wobei die popmusikalischen Elemente in erster Linie den freien englischen Texten zugeordnet sind. Dabei kommen dem Celebranten einfache, ruhige, harmonisch-melodische Musikstücke zu. Die provokativen Texte sind den Blues- und Rocksängern zugeteilt. Dem Chor werden neben den groovenden Stücken auch eher klassisch anmutende Chorpartien übertragen.
In „MASS” wirken Rock und Blues und ihre Sänger als Revolte gegen die bestehende
kirchliche Ordnung: „Wenn ich beichten könnte, würde ich gerne alles, was mich bedrückt, loswerden”, singt ein Rock-Sänger, „aber wie? Gott – ich weiß es nicht. Was ich sage, fühle ich nicht. Was ich fühle, zeige ich nicht. Was ich zeige, ist nicht echt. Gott, nein, nein – ich weiß nicht.”
Am Ende aber vereinen sich alle zu einem gemeinsamen „Laudate Deum“.
Für die Umsetzung dieses Vorhabens sollen SingAkademie und Junge SingAkademie
zusammenkommen – teilweise werden sie gemeinsam, teilweise wird jede Gruppe für sich
agieren. Zudem sollen sich musikalische Proben und die Erarbeitung choreografischer und
szenischer Elemente ergänzen.

Das Projekt hat folgenden Zeitplan:
Vorstellung des Werkes und erste Probenschritte
Samstag, 17. September, 10-19 Uhr und
Sonntag, 18. September 2011, 10-16 Uhr:

Danach folgen weitere sechs Workshop-Wochenenden:
Samstag, 8. und Sonntag 9. Oktober 2011
Samstag, 19. und Sonntag 20. November 2011
Samstag, 14. und Sonntag, 15. Januar 2012
Samstag, 11. und Sonntag, 12. Februar 2012
Samstag, 17. und Sonntag 18. März 2012
Samstag, 14. und Sonntag 15. April 2012
Reservetermin für den Notfall ist der 21./22. April 2012

Die Proben finden im Leestersaal der Musikschule Hildesheim samstags von 10-19 Uhr und sonntags von 10-16 Uhr statt.

Generalprobe ist am Samstag, den 28. April 2012

Die Aufführungen werden voraussichtlich am Sonntag, den 29. April, Montag, den 30. April und Dienstag, den 1. Mai 2012 stattfinden.
Die Kosten für dieses Projekt betragen 210 Euro, Mitglieder zahlen 150 Euro, ALG-2-Empfänger erhalten eine Ermäßigung, SchülerInnen, Auszubildende und Studierende frei.
Anmeldeschluss ist der 31.8.2011!!!
Also zögert nicht lange, sondern freut euch auf eine neue Herausforderung und meldet euch an!

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